Der Bootssteg direkt am Ferienhaus eignet sich besonders in den Morgen- und Abendstunden als sehr guter Angelplatz. Hier kann man im Frühjahr Hering (sild) und in den Sommermonaten Makrele (makrell), Hornhecht (horngjel) und mit ein wenig Glück die eine oder andere Meerforelle (søøret) auf den Holzplanken landen. Um den richtigen Zeitpunkt zum Fischen zu erkennen, hilft meistens der Blick aufs Wasser, denn bei genügend Beutefischen in der Bucht ist das Jagen der Raubfische kaum übersehbar. Das Wasser "kocht" sprichwörtlich, denn die Fische springen nur so aus dem Wasser. Zum Befischen ist eine mittlere nicht zu weiche Spinnrute zu empfehlen mit einem Wurfgewicht bis zu 60g. Als Köder eignen sich besonders kleine weiße oder silberne Pilker bis zu 20g, die man z.B. im Supermarkt von Fister oder bei Enkel in Hjelmeland (Einkaufszentrum an der Fähre) kaufen kann. Es macht schon Spaß eine Makrele oder Hornhecht an der Spinnrute zu drillen, denn sie gehen nicht nur ein Mal aus dem Wasser und lassen die Rute sich zum Halbkreis biegen. Wer sich auf das Posenfischen oder das Angeln mit der Wasserkugel spezialisiert hat, der sollte es mit Fischfetzen probieren und den Köder kurz in wechselnden Tiefen, meist aber ca 1-1.50m Wassertiefe anbieten. Es ist schon ein Schauspiel einen Hornhecht dadurch zum Biss zu verführen zu können, was nicht allzu einfach ist, aufgrund des schnabelartigen Gebisses. Im Frühjahr ist eine robuste Pose mit Paternoster und Tropfenblei eine ungewöhnliche aber dem herkömmlichen Paternoster/ Heringsbleimontage auf Grund der relativ geringen Wassertiefe überlegende Montage. Des Öfteren hat man auch das Glück und man kann von Land Seelachse/ Köhler (sei) befischen. Mit einem Parternostersystem hat man so manchmal 6-Richtige (gilt natürlich auf Makrele ebenso wie im Frühjahr auf Hering).
Fjordangeln
Die beste Angeltiefe ist 20-60m. Ein gute Orientierungshilfe zur Planung bietet die Seekarte-Ryfylke sie finden Sie als erstes " Bild" im Fotoalbum Angeln. Die beste Angelzeit 1.5 Stunden vor Tidenhoch bzw. Niedrigstand. Wer keinen Tidenkalender an einer Tankstelle kaufen mag, kann sich gut an der kleinen Muschelbank mit Markierungsstange auf der linken Seite der Kjelavikbucht orientieren. Mit ein bisschen Übung kann man den Stand der Tide erkennen. Sieht man die Muschelbank, ist Ebbe, sieht man nur die Stange...
Scharkanten, Unterwasserberge und Rinnen sind Indikatoren für Fisch. Gefischt wird mit Pilker, Paternostersystemen, Gummifischen oder Fischfetzen u.a. auf Dorsch, Pollack, Schellfisch, Köhler und Heilbutt aum Grund oder einige Meter darüber.
Bei Herings- oder Makrelenschwärmen oder Junglachsen und Spierlingen (Sandaale) im Mittelwasser sind die Räuber dort ebenfalls anzutreffen. Meistens sind die "Kapitalen" unterhalb der Schwärme zu finden. Jagende Möwen zeigen oftmals an, dass etwas los ist im Fjord.
Wassertiefen
Der Fisterfjord erreicht eine Wassertiefe von ca 200m.
Die beste Angeltiefe ist 20-60m.
Scharkanten, Unterwasserberge und Rinnen sind Indikatoren für Fisch
Gefischt wird mit Pilker, Paternostersystemen, Gummifischen oder Fischfetzen u. a. auf Dorsch, Pollack, Schellfisch, Köhler und Heilbutt am Grund oder einige Meter darüber.
Bei Herings- oder Makrelenschwärmen oder Junglachsen und Spierlingen (Sandaale) im Mittelwasser sind die Räuber dort ebenfalls anzutreffen. Meistens sind die „Kapitalen“ unter den Schwärmen zu finden.
Jagende Möwen zeigen oftmals an, dass etwas los ist im Fjord
Fjordangeln
Wassertiefen von 60 – 120 m und tiefer eignen sich auf Heilbutt( kveite), Leng(lange), Seeteufel(breiflabb) und Steinbeißer (steinbit) In diesen Tiefen kann dann auch mal ein Dornhai(Pigghå) anbeißen
Am Besten fischt man mit Naturködern (Fischfetzen von Makrele oder Hering). Der mit Naturköderfetzen „ aufgewertete“ Ein guter Naturköder ist auch die Miesmuschel ( blåskjell) im Gazeschlauch, der Bootssteg ist voll davon.
In geringer Tiefe kann man empfehlen mit leichten Spinnruten zu fischen, da die Kraft und Vehemenz der mittelgroßen Fische im Drill am Besten übertragen wird und richtig Spaß bereitet.
Angelgerät
Es ist empfehlenswert eine mittlere Pilkrute mit bis zu 300 g Wurfgewicht mit sich führen. Dazu eignet sich eine Multirolle mit ca. 300 m geflochtener Schnur (Tragkraft um die 25 kg) am Besten da Sie hier am einfachsten mit der Drift fischen können. Natürlich kann man auch je nach Empfinden auch eine Stationärrolle nutzen. Beim Befischen von großen Tiefen mit schweren Pilkern oder Schleppgewichten sollte man eine Pilkrute mit ca. 600g Wurfgewicht in der Rutentasche haben. Hier sollte dementsprechend natürlich auch die Schnur eine größere Tragkraft besitzen. Hier sind um die 50 kg Tragkraft zu empfehlen. Eine geflochtene Schnur hat den Vorteil nicht die Bindung zum Köder zu verlieren und somit Bisse besser zu erkennen, als mit einer monofilen Schnur. Auch wird durch die direktere Köderführung Hängergefahren am Grund schneller erkannt und „ Materalschlachten“ durch Pilkerverlust vermieden. Einzige Ausnahme von dieser Regel ist das Fischen im Jannuar bis März bei Vereisungsgefahr. Dann ist die gefochtene Schnur schlicht unbrauchbar und die monofile muss ran. Übrigends in dieser Zeit ist der Laichdorsch ( Skrei)aus dem Nordmeer im Fisterfjord und zieht dann weiter in den Jossenfjord.
Zum leichten Fischen reichte eine Spinnrute mit einem Wurfgewicht bis zu 80 g und eine passende Rolle mit geflochtener Schnur. Zum Landen der Fische ist das mitführen eines Gaffs oder norwegischen Klefs zu empfehlen. Besondere Vorsicht sollten Sie bei der Landung von Steinbeißern walten lassen . Wie der Name schon vermuten lässt ist dessen Gebiss zum Knacken von harten Muschel ausgelegt. Finger oder Angelruten sind für einen ins Boot gehobenen und nicht gegafften Steinbeißer kein Problem. Darüberhinaus kann dann der Platz im Boot auf einmal sehr eng werden. Dies gilt auch bei grösseren Heilbutten oder Dornhaien. Machen Sie es in diesem Fall wie die Norweger, eine Tampen(Seil) um die Schwanzflosse des Fisches und zwar außerhalb des Bootes und dann ab zur Landung ans nächste flache Ufer.
Filetieren
Hier sehen sie eine effektive Methode zum filetiern von großen Fischen
Süsswasserangeln
Viele deutsche Angeler sind nur auf das Meeresangeln fixiert und nehmen überhaupt nicht zur Kentniss dass mit dem Hetlandsvatnet eines der besten Süsswasserseen Rogalands ebenso vor ihrer Haustür liegt wie ein sehr guter Lachsfluß in Årdal die Årdalselva. Fischereierlaubnis bekommen Sie in der Turistinformation in Hjelmeland oder bei Højland Gård, Årdal (Tel.: 517552775).Die 2-Tageskarte für die Lachsfischerei in der Årdalselva beträgt 600 NOK. Die für die Fischerei im Süsswasser erforderliche Fischereiabgabe(Fiskekort) erhalten Sie auf jedem Postamt. Um nun den Platz nicht zu sprengen sprechen Sie uns vor Ihrer Reise einfach an, wir freuen uns Sie zu beraten!